Die
Kursbuchstrecke 670 |
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| Verkehrsentwicklung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einführung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der ursprüngliche Zweck der KBS 670 war der Abtransport von Kohle aus dem Saarland und aus Frankreich in die Region um Mannheim. Bald zeigte sich jedoch das starke Interesse an der Eisenbahnstrecke in die damalige Metropole Ludwigshafen. So führte man noch vor dem 1. Weltkrieg ein verstärktes Personenzugkonzept ein. Die ersten Fernzüge befuhren in den 30er-Jahren die Strecke. Nach dem 2. Weltkrieg schließlich begann die "steile Karriere" der KBS 670: Fern- und Regionalverkehr wurden verdichtet, da das Passagieraufkommen immer stärker wurde. Schließlich wurde im Jahre 2000 der Fernverkehr auf ein Minimum reduziert. Doch Ende des Jahres 2007 wurde der KBS 670 wieder eine größere Rolle im deutschen Fernverkehr zuteil: Sie wurde deutschseitge Hauptstrecke der POS Nord und ist damit ein wichtiger Teil der ICE-Verbindung zwischen Frankfurt (Main) Hbf und Paris Est. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verkehrsentwicklung im Fernverkehr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Während
die KBS 670 im Güterverkehr eine große Rolle spielte, erkannte
man bald auch die Wichtigkeit einer solchen Magistrale für den
Fernverkehr. So war schnell klar, dass sich mit dieser Strecke ein vollständiger
Zuglauf von Berlin über Frankfurt (Main) und Saarbrücken nach
Paris fahren lässt. So begann man Ende der 20er-Jahre ein Konzept
auszuarbeiten, das den Fernverkehr auf der KBS 670 möglich machen
sollte. Ein Hauptzug dieses Konzepts war der D-Zug 180 von Berlin nach
Neunkirchen (Saar). Dieser Zug fuhr über Frankfurt, Mannheim und
Homburg (Saar) nach Neunkirchen (Saar). "Berühmt" machte
ihn ein Unfall in Genthin im Jahre 1938 - einem der größten
Eisenbahnunfälle Deutschlands.
Dann kam der 2. Weltkrieg und damit das vorläufige Aus für Fernverkehrsverbindungen dieser Art. Durch den Krieg wurde die Strecke so weit geschädigt, dass ein durchgehender Verkehr und damit Fernverkehrsverbindungen wie diejenigen von 1944 nicht mehr möglich waren. Bereits im Sommer 1945 begannen Wiederherstellungsarbeiten an der Strecke, die sich jedoch über 15 Jahre hinziehen sollten. Gleichzeitig zu dieser Zeit begann man, einen mittelmäßigen Eilzugverkehr auf die Beine zu stellen, der die Städte Mannheim und Kaiserslautern miteinander verbinden sollte. Züge dieser Art benötigten jedoch unmittelbar nach dem Krieg noch gut 2 Stunden von Mannheim nach Kaiserslautern - bedingt durch die Schäden des Krieges und durch die damit verbundenen Wiederherstellungsmaßnahmen. 1948 war die Strecke wieder halbwegs durchgehend befahrbar, sodass ein einigermaßen geordneter Eilzugverkehr stattfinden konnte. 1950 fuhren dann auch wieder die ersten Fernverkehrszüge auf der Strecke - wenn auch nicht so, wie es heute der Fall sein sollte. Da die Strecke immer noch große Schäden aufwies - vor allem im tunnelreichen Abschnitt zwischen Neustadt (Weinstraße) und Kaiserslautern - musste man eine andere Lösung finden, die Züge über die Strecke zu leiten. Man entschied sich schließlich für eine Streckenführung, die noch bis ins Jahr 1984 bestehen sollte: Die Züge wurden über die Nahe- und Alsenzbahn geleitet und bei Hochspeyer wieder auf die KBS 670 übernommen, die sie dann bis nach Saarbrücken befuhren. Es ergaben sich damit also folgende Zugläufe für die ersten D-Züge nach Frankreich:
Damit konnte der Schnellverkehr wieder aufgenommen werden. Züge mit diesen Zugläufen waren z.B.:
Züge mit einem Zuglauf dieser Art
blieben noch bis in Jahr 1984 erhalten.
Diese Züge waren - neben den Zügen,
deren Weg über Mainz und Bad Kreuznach führte, Grundlage für
die heutigen Schnellzüge zwischen Frankfurt (Main) Hbf und Paris
Est.
Bei unserem Beispiel handelt es sich auch gleich um einen besonderen D-Zug: Er verlässt in Homburg (Saar) Hbf die KBS 670 und befährt sie ab Rohrbach (Saar) wieder. Der Grund dafür ist einfach: Teil der früheren Pfälzischen Ludwigsbahn - die Grundlage der heutigen KBS 670 ist - war auch die Strecke Homburg (Saar) Hbf - Bierbach - Einöd - Rohrbach (Saar). Im Folgenden zwei Beispiele für Schnellzüge, die die KBS 670 ab 1959 wieder durchgehend befuhren (ebenfalls aus dem Kursbuch von 1959):
Neben Zügen aus Saarbrücken
gab es auch Züge aus Trier, Metz und Bar le Duc zu unterschiedlichen
Zielen wie z.B. Heidelberg, Stuttgart und München.
So bestand der Fernverkehr auf der KBS 670 bis ins Jahre 1969. In diesem Jahr führte die Deutsche Bundesbahn das TEE-Konzept ein, ein Konzept, welches einen Schnellverkehr in Deutschland mit Wagen ausschließlich mit 1. Wagenklasse vorsah. Einer der ersten TEE in Deutschland war ein Zugpaar, welches auch über die KBS 670 fuhr: TEE 50 / 51 mit folgendem Zuglauf:
Diese beiden TEE bildeten ebenfalls - wie bereits die D-Züge über Mainz und Bad Kreuznach - eine entscheidende Grundlage für den heutigen Schnellverkehr zwischen Frankfurt (Main) und Paris Est auf der KBS 670. Sie bildeten neben den üblichen F- und D-Zügen eine sinnvolle Ergänzung im Schnellverkehr. Doch bereits nach kurzer Zeit zeigte sich: Der TEE ist nicht rentabel. Nur wenige Reisende nutzten die 1. Klasse-Verbindung nach Paris und so wurde das Zugpaar 1975 schließlich eingestellt, da die Deutsche Bundesbahn an der Weiterführung dieses Zuges kein Interesse mehr hatte. Doch der TEE sollte auf dieser Strecke nicht ganz aussterben: Die Deutsche Bundesbahn setzte an die Stelle des TEE-Zugpaares ein anderes D-Zugpaar mit für diese Zeit weitaus interessanterem Zuglauf:
Die beiden Züge dieses D-Zugpaares,
D 450 und D 451, waren die längsten
Züge im Personenverkehr, die auf der KBS 670 jemals eingesetzt
wurden. Ihr Wagenpark setzte sich zusammen aus 10 Wagen der Polnischen
Staatsbahn PKP und mehreren Schlafwagen der Französischen Staatsbahn
SNCF, was in Anbetracht der Tatsache, dass der Zug als Nachtzug verkehrte,
überaus angebracht war. Weiterhin waren auch Wagen der damaligen
Deutschen Bundesbahn mit eingereiht.
Bis 1986 blieb das Fernverkehrsangebot bestehen, wie es oben bereits dargestellt ist. Zwischendurch gab es jedoch neue Züge, die hinzugefügt wurden. So verkehrte beispielsweise ab 1979 ein D-Zugpaar, welches schon seit 1960 auf der KBS 670 heimisch war: 354 und 355. Diese beiden D-Züge verkehrten ab 1979 nur unter anderer Zugnummer, aber mit unverändertem Zuglauf:
Eine weitere Änderung 1979 war die Einführung des IC-Zugpaars 594 / 595 "Saar-Kurier" mit dem Zuglauf von Saarbrücken Hbf nach München Hbf und zurück. Im Rahmen des neuen InterCity-Konzepts der Deutschen Bundesbahn wurde in ganz Deutschland ein neues Schnellzugkonzept eingeführt - aufgebaut mit Hilfe der gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem TEE-Konzept von 1969. Auch heute werden IC 594 und 595 weiterhin als IC bei der Deutschen Bahn AG geführt, jedoch unter anderer Zugnummer und mit einem anderen Zuglauf. 1979 sah das Kursbuch für IC 594 und IC 595 folgende Zugläufe vor:
Interessant bei diesen Zügen waren
1979 die Kurswagen nach Klagenfurt, denn später wurde der Zuglauf
insofern abgeändert, dass der Zug von München Hbf weiter fuhr
in Richtung Klagenfurt. Heute (2007) verkehrt IC 594
als IC 2292 von Salzburg Hbf über München
- Stuttgart - Mannheim - Kaiserslautern nach Saarbrücken; IC
595 als IC 2293 von Saarbrücken Hbf über
Kaiserslautern - Mannheim - Stuttgart - München nach Salzburg Hbf.
Da der Wagenpark dieser beiden Züge
gleich war, legten die Wagen quasi eine Rundreise durch den Südwesten
Deutschlands zurück.
Mit der Fernverkehrsreform ergab sich auf der KBS 670 im Fernverkehr eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Stand von 1979. Eine erste Änderung nach der Fernverkehrsreform gab es 1986: Ab 1986 verkehrte das D-Zugpaar 258 und 255 nicht mehr von Saarbrücken über Kaiserslautern - Neustadt (Weinstraße) - Mannheim nach Frankfurt (Main), sondern über Neunkirchen (Saar) - Bad Kreuznach - Mainz Hbf — also überhaupt nicht mehr über die KBS 670. Das Zugpaar wurde jedoch ersetzt durch ein anderes:
Bereits 1987 gab es eine weitere Änderung im Fernverkehrsfahrplan. Durch die Umbenennung von IC 152 und IC 153 in EC 52 und EC 53 - beide übrigens mit dem Namen "Johann Wolfgang von Goethe" - mit dem neuen Zuglauf
enstanden auf der Strecke die ersten EC-Züge. Weiterhin führte man 1988 für ein Jahr auch wieder D-Züge zwischen Saarbrücken Hbf und Stuttgart Hbf im Stundentakt ein - diese befuhren die KBS 670 wieder nur bis Rohrbach (Saar) und fuhren dann über Zweibrücken - Pirmasens Nord - Landau (Pfalz) Hbf - Karlsruhe Hbf in die badn-württembergische Landeshauptstadt. Diese D-Züge wurden 1989 durch RSB-Züge mit dem Zuglauf Saarbrücken Hbf - Rohrbach (Saar) - Landau (Pfalz) Hbf - Karlsruhe Hbf ersetzt und wurden somit Leistungen des Regionalverkehrs. 1991 kam eine weitere Neuerung auf der KBS 670 zum Tragen: Die Einführung des InterRegio (IR). Im Einzelnen sah dieses weitestgehend zuschlagfreie Fernverkehrsangebot für die KBS 670 folgende Zugläufe der InterRegio-Linie 27 (IRL 27) vor:
Die Grundlage der IRL 27 war der Laufweg
Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf.
Im Folg
Die IC 563,
562, 557, 556, 651,
650, 559 und 558 wurden eingeführt
als Ersatz für die bis 1992 verkehrenden D-Züge zwischen Saarbrücken
Hbf (Paris Est) und Frankfurt (Main) Hbf bzw. Dresden Hbf. Dieser neuen
IC-Linie gab man die Nummer 9. In sie waren auch die
EC zwischen Paris Est und Frankfurt (Main) / Dresden
/ Prag integriert. Neben diesen Neueinführungen gab es auch eine
Neunummerierung bzw. ein Namenstausch bereits vorhandener IC-
bzw. EC-Züge, auf die hier nicht weiter eingegangen
wird, da sie 1994 wieder rückgängig gemacht wurden.
Eine weitere interessante Verkehrsentwicklung ging 1995 vonstatten, als man folgenden neuen Zuglauf dem EC-Zugpaar 56 / 57 zuordnete:
Dieser Zuglauf wurde jedoch mit Einführung
des neuen Fahrplans am 03.11.2000 wieder auf Frankfurt (Main) Hbf
verkürzt. Grund für diese Verkürzung - die mit einem
Rückschritt gleichzusetzen ist - war der Ausbau des Abschnitts
Frankfurt (Main) Hbf - Bebra auf 200 km/h. Da sich die französische
Staatsbahn SNCF jedoch weigerte, ihre Wagen für eine Geschwindigkeit
von 200 km/h herzurichten, verkürzte man den Zuglauf. Von der
Laufwegsänderung waren alle Züge der IC-Linie 9 betroffen.
Im Einzelnen verkehrten während der Vorlaufphase im Allgemeinen folgende ICE:
Seit Fahrplanwechsel und Einführung der Hauptphase am 9. Dezember 2007 verkehren nun im Allgmeinen folgende ICE:
Mit Stand der derzeitigen Planungen (Februar 2008) soll
ab dem Fahrplanwechsel im Jahre 2010 auf der KBS 670 im Fernverkehr
auf bestimmten Abschnitten mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h
gefahren werden.
bis Anfang Juli durch Ersatzzüge in Form französischer
TGV-Triebzüge oder deutscher IC-Wendezüge - bespannt mit Loks
der Baureihen 120 oder 181 - zu ersetzen. Dieser Ersatz wurde hinfällig,
als Ende Juli 2008 in Köln Hbf ein IC
Die Ausnahme bildeten Einsätze der Baureihen 115
und 181 vor diesen Zügen. Mit dem 30. November 2008 endete der
Verkehr dieser D-Züge, fortan verkehrten wieder ICE-Züge. Weitere Informationen zum ICE-Ersatzverkehr 2008 / 2009 finden Sie hier. Neben der POS Nord kommt auf der KBS 670 weiterhin auch
"normaler" Fernverkehr zum Einsatz. Viele EC-Züge,
welche durch die POS Nord nicht mehr verkehren, wurden durch IC
ersetzt.
Gefahren werden diese Züge mit deutschem Wagenpark
und deutschen Lokomotiven.
Mitgeführt werden zudem Kurswagen nach und von München bzw. Innsbruck mit unterschiedlichen Verkehrstagen:
Neben diesen Änderungen wurden ab dem 14. Dezember 2008 zwei neue ICE-Ersatzzüge zwischen Saarbrücken Hbf und Frankfurt (Main) Hbf eingeführt; ähnlich wie bereits D 2464 und D 2469 (s.o.) verkehrten diese beiden Züge in den Fahrzeiten der ICE 1557 bzw. ICE 1594. Als planmäßige Bespannung dieser Züge waren Loks der Baureihe 181 vorgesehen, die meiste Zeit fuhren jedoch Triebzüge der Baureihe 415 diese Leistungen. Im einzelnen:
Weitere Informationen zum ICE-Ersatzverkehr 2008 / 2009 finden Sie hier. Aufgrund hoher Ausfallraten der deutschen ICE 3-Züge mit Frankreich-Ausstattung wird ab dem 20. April 2009 das Zugpaar
bis voraussichtlich Ende 2010 mit einem französischen TGV-Triebzug gefahren und heißt deshalb
Weitere Informationen zum planmäßigen TGV-Einsatz auf der KBS 670 finden Sie hier. Eine zusammenfassende Übersicht
mit Fahrplandaten zu einigen der vorangehend aufgeführten Verkehrsentwicklungen
im Fernverkehr finden Sie hier.
Die Streckentabellen aus dem Kursbuch der Deutschen Bahn AG sind hier
zu finden, Fahrplantabellen zu Nachtzügen auf der KBS 670 finden
Sie hier,
hier
und hier. |
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| Verkehrsentwicklung im Regionalverkehr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Als die Aktiengesellschaft
zum Bau der Pfälzischen Ludwigsbahn von Ludwigshafen (Rhein) nach
Bexbach gegründet wurde - im
Doch neben den Eilzügen verkehrten auf der Strecke auch Nahverkehrszüge - jedoch nicht wie heute durchgängig von Ludwigshafen bzw. Mannheim nach Saarbrücken und zurück, sondern abschnittsweise:
Bei einem Blick ins Kursbuch von 1959 finden sich auch hier Beispiele für solche Züge, die zu dieser Zeit hauptsächlich mit Dampfloks verkehrten:
Mit dem Anfang der 60er-Jahre war die Elektrifizierung
von Bundesbahnstrecken auf dem Vormarsch. Zu einer der ersten Strecken
mit Elektrifizierung sollte die heutige KBS 670 - damals noch als KBS
279 benamt - gehören. Ab dem 8. März 1960 war der Abschnitt
Saarbrücken - Homburg elektrisch befahrbar, Homburg - Kaiserslautern
folgte knapp ein Jahr später am 28.05.1961. Zwischen Juni 1961
und März 1966 betrieb man so auf der Strecke einen elektrischen
Inselbetrieb zwischen Saarbrücken und Kaiserslautern; dabei kamen
auch die damals neuen Loks der Baureihe 141 zum Einsatz (diese Loks
hielten sich bis 2002 auf der Strecke!): Zwischen Saarbrücken und
Kaiserslautern wurden die Züge mit E-Loks bespannt, in Kaiserslautern
erfolgte dann der Lokwechsel auf Dampf- oder Diesellok.
Durch den Verkehr der Züge der Kategorien 1 und
2 entstand ein 30-Minuten-Takt, der auch heute noch existiert (vgl.
Fahrplan und Verkehr).
1994 schließlich übernahmen auch RegionalExpress-Züge die letzten verbliebenen Leistungen der CityBahn: Sie fuhren ab sofort alle Züge der Kategorie 2. Dabei gab es auch eine Änderung der Zugläufe: Abwechselnd wurden die Züge nach Darmstadt und Offenburg verlängert. Für diese neuen Zugleistungen wurden eigens Wagen der ehemaligen Deutschen Reichsbahn modernisiert (By(u)-Wagen). 1995 entfiel jedoch wieder die Verbindung nach Darmstadt - sämtliche Züge fuhren fortan nach Baden-Württemberg. Im Folgenden zwei Beispiele aus dem Kursbuch 1994 / 1995:
Schließlich verschwand auch die Zuggattung der
RegionalSchnellBahn wieder von der KBS 670 und fuhr nur noch vereinzelt
- bereits 1996 waren die dominierenden Zuggattungen auf der KBS 670
RB und SE (StadtExpress). Die RSB jedoch war noch einige
Zeit auf der KBS 670 unterwegs, wenn auch nur auf dem Abschnitt Saarbrücken
Hbf - Rohrbach (Saar): Sie fuhr Züge von Saarbrücken aus in
Richtung Karlsruhe über Rohrbach (Saar) - Zweibrücken Hbf
- Pirmasens Nord - Landau (Pfalz) Hbf.
Ab ca. 1998 / 1999 wurden diese Züge mit neuen Zugnummern und Laufwegen versehen. Es verkehrten somit beispielsweise
Doch ab dem Jahre 2001 erfolgte eine anhaltende Reduktion
des Regionalverkehrs zwischen Saarbrücken und Mannheim. SE-
bzw. RE-Züge zwischen Trier Hbf und Offenburg
wurden verkürzt; zunächst auf Saarbrücken Hbf - Offenburg,
dann auf Saarbrücken Hbf - Kalrsruhe Hbf und letztlich auf Saarbrücken
Hbf - Mannheim Hbf (2002). Neben dem Grundgerüst der RE-Züge
zwischen Saarbrücken und Mannheim gab es jedoch auch immer wieder
einzelne Ausnahmen bei den Zügen, z.B. vereinzelte Leistungen von
Saarbrücken Hbf nach Karlsruhe Hbf bis 2003. Das Jahr 2001 brachte
jedoch nicht nur negative Seiten im Regionalverkehr mit sich: In Folge
des eingestellten IR-Verkehrs auf der Strecke führte
die Deutsche Bahn AG "schnelle" RE-Züge
ein. Diese verkehrten mit umlackierten IR-Wagen und
mit Loks der Baureihe 101 - somit konnte eine Geschwindigkeit von 160
km/h erreicht werden. Die Züge verbanden Saarbrücken und Mannheim
über die KBS 670 in einem taktähnlichen Verkehr, wie er auch
zu IR-Zeiten auf der Strecke existierte. Gehalten wurde
bei solchen "schnellen" Fahrten an den ehemaligen IR-Halten,
wobei noch Halte in St Ingbert und Landstuhl hinzukamen.
Aus dem Linienverlauf ist erkennbar, dass die RE-Züge zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf bzw. Saarbrücken Hbf und Karlsruhe Hbf überflüssig sind. Sie wurden verkürzt auf
Neben den Zügen der RE-Linie 60 verkehren jedoch ab diesem Datum auch Züge der schnellen RE-Linie 7 mit folgenden Zügen:
Mit dem 10.12.2006 schließlich verlängerte man S 1 und S 2 nach Homburg (Saar), S 3 und S 4 nach Germersheim. Neben den schnellen RE-Zügen verkehrten auf dem Streckenabschnitt Homburg (Saar) Hbf - Saarbrücken Hbf in gewissem Sinne auch noch Züge der ehemaligen CityBahn-Linien, wenn auch mit anderen Zugbezeichnungen und Zugläufen. Es verkehrte:
Neben diesem Grundgerüst gab es auch hier wieder
einige Abweichungen bezüglich Laufweg (Verkürzungen).
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 wurde die
Baureihe 110 vor den Zügen der RE-Linie 7 durch
Loks der Baureihe 143 mit modernen Doppelstockwagen abgelöst. Da
das für die Zulassung von Lokomotiven und Wagen zuständige
Eisenbahnbundesamt die Zulassung für die auf 160 km/h ertüchtigten
143 nicht rechtzeitig erteilen konnte, kamen Loks der Baureihe 112 vor
diesen Zügen zum Einsatz.
Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2009 wurden die Loks der Baureihe 112 vor den Zügen der RE-Linie 7 durch Lokomotiven der Baureihe 111 ersetzt, welche extra für diesen Zweck aus Nordrhein-Westfalen nach Trier umbeheimatet wurden. Grund für diesen Einsatz ist die noch immer ausstehende Zulassung der auf 160 km/h umgebauten Lokomotiven der Baureihe 143, welche schon seit Dezember 2008 von Trier aus eingesetzt werden sollten. |
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| Zuggattungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| In Folge des recht ausgeprägten Verkehrs auf der Kursbuchstrecke 670 kamen auf der Strecke auch immer wieder verschiedene Zugarten zum Zuge. Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über alle Zuggattungen auf der KBS 670 im Personenverkehr (Zeitraum von 1903 bis heute; Bedeutung der Zuggattungen zum Teil entnommen aus Liste der Zuggattungen):
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